Künstlerpuppen sammeln - ein nicht ganz alltägliches Hobby, nicht für Männer und schon garnicht für Veranstaltungstechniker. Also wie kam es dazu?

Im Grunde genommen war es nichts weiter als ein dummer Zufall, denn zum Puppen sammeln kam ich wie die Jungfrau zum Kinde. Ich hatte in ebay's "Bald endende Auktionen" relativ ziellos nach irgendetwas dekorativem für meine Wohnung gesucht, und das erste brauchbare (nach diversen Super Geschäftsideen, Wunder-Schlankheitspillen etc.) war eine Künstlerpuppe, Nina von Pamela Erff.

Ohne lange zu zögern habe ich zugeschlagen, denn ich fand die Idee sofort klasse. Eine schöne Deko-Idee und gleichzeitig etwas, was so garniemand bei mir erwarten würde.

Damit Nina nicht immer so alleine auf meiner Couch sitzen musste bekam Sie bald ein kleines Brüderchen, Elias. Dann kam schnell die dritte und bald die vierte Puppe dazu, und so wurde aus der kleinen Deko-Idee plötzlich und völlig unbemerkt eine ausgewachsene Sammelleidenschaft, für die mich der eine oder andere zweifellos etwas belächelt, oder für ganz und gar völlig verrückt erklärt.

Bis heute sind rund 30 Künstlerpuppen verschiedener Künstler und ein paar Reborn Babys bei mir eingezogen. Und auch einige Bärchen verschiedener Bärenkünstler haben den Weg zu mir gefunden. Aber meine Wunschliste ist noch lang. Es steht also nicht zu befürchten, dass mir dieses Hobby auf absehbare Zeit langweilig werden könnte. Inzwischen habe ich mich auch an mein erstes, eigenes Reborn Baby gewagt. Es ist noch nicht ganz fertig, denn das Rooten der Haare nimmt viel Zeit in Anspruch, Zeit die ich oft nicht habe, aber ich denke klein Loretta ist mir soweit einigermaßen gut gelungen, und ich freu mich schon wenn die Kleine endlich fertig wird...
Annette Himstedt:
Wie bei so vielen Sammlern waren es ja hauptsächlich die HSE Puppen verschiedener Künstler, welche als erstes Einzug gehalten haben. Und wie so viele wünscht man sich früher oder später ein Himstedtkind. So erging es auch mir. Eine! Nur eine einzige sollte es sein, so quasi als das Highlight der Sammlung. Und so zog eines Tages Nuala aus 2006 bei mir ein. Ja, und damit sollte es das auch wirklich schon gewesen sein mit den Himmis - eigentlich. Weit gefehlt. Nicht viel später habe ich mich zum ersten mal in Catti verguckt. Aber Nein. Niemals. Auf keinen Fall würde ich so viel Geld für eine Puppe ausgeben. Nein, nein, und nochmals nein!

Es dauerte nicht ganz vier Tage, dann hatte Catti meinen Wiederstand endgültig gebrochen, und das Puppenvirus hat mich mit seiner vollen Breitseite erwischt.

Puppenforen:
Wenn man ein Hobby hat möchte man sich auch gerne mal mit gleichgesinnten austauschen. Und so führten mich meine Wege auch in das eine oder andere Puppenforum. Ein ganz bestimmtes Puppenforum gefiel mir seinerzeit zwar recht gut, nach Streitigkeiten mit der Obrigkeit wurde ich dort aber von der Administratorin rausgeschmissen. Dies habe ich dann zum Anlass genommen, im Spätsommer 2008 selber ein Puppenforum zu eröffnen - das Puppenwelten Puppenforum und Bärenforum.

Und besonders stolz bin ich auf Franzi, die Reinhard Wölfert zusammen mit unseren Mitgliedern als Forumspuppe für unser Puppenforum erschaffen hat...

Liebe Grüße,
Holger

Tja, und damit wären wir auch schon in der Gegenwart, im hier und jetzt angekommen. Soweit mir von unseren Mitgliedern zugetragen wurde sei unser Puppenforum ein wirklich schönes Plätzchen geworden, wo sich das Puppenvirus hemmungslos ausbreiten kann. Wenn Du also auch Puppen und / oder Bärchen sammelst, also schon teilinfiziert bist, dann schau doch einfach mal bei uns rein...